Roberto Anselmi Capitel Foscarino IGT 2024

Roberto Anselmi Capitel Foscarino IGT 2024

© www.ilsoave.com Über das Weingut. Was für ein wun­der­ba­res Wein­gut, und was für ein stand­haf­ter Mann, die­ser Rober­to Ansel­mi. Er schafft es, aus­ge­rech­net in Soave eini­ge der schöns­ten und ras­sigs­ten Weiß­wei­ne Ita­li­ens zu erzeu­gen. Dabei wird es ihm alles ande­re als leicht gemacht. Seit den 50er Jah­ren wur­de die Pro­duk­ti­on von Soave gewal­tig aus­ge­wei­tet, und es scheint, als ob die seit min­des­tens 20 Jah­ren in ganz Ita­li­en zu beob­ach­ten­den Ten­den­zen hin zu Ver­rin­ge­rung der Ern­te­men­ge bei gleich­zei­ti­ger Stei­ge­rung der Qua­li­tät hier unbe­merkt geblie­ben wären. Soave will jeden­falls so wei­ter­ma­chen wie bis­her, und das hat Rober­to Ansel­mi dazu ver­an­lasst, im Jahr 2000 die DOC zu ver­las­sen und sei­ne Wei­ne als IGT auf den Markt zu brin­gen. Gut für Ansel­mi, schlecht für den Soave. Denn dass Bekannt­heit nicht immer ein Vor­teil sein muss, demons­triert die DOC Soave zur Genü­ge. Jeder kennt die­sen Wein – aber nie­mand scheint ihn beson­ders zu mögen. Das scheint sogar Metho­de zu sein: Die Wein­stö­cke wer­den hier gewöhn­lich als Per­go­la erzo­gen, die Hekt­ar­er­trä­ge sind rie­sig – und dabei kommt ein Wein her­aus, der so gesichts- und cha­rak­ter­los ist, dass man ihn allen Super­markt­kun­den vor­zu­set­zen kön­nen glaubt. In zyni­scher Stim­mung möch­te man aus­ru­fen: Was für eine Gering­schät­zung der Kunden! Es zeich­ne­te Rober­to Ansel­mi schon früh aus, dass er die­sen Unsinn nicht mit­ma­chen woll­te. Dabei hat­te er sich auch gegen sei­nen Vater durch­zu­set­zen, der den Betrieb 1948 gegrün­det hat­te. Aber er setz­te sich mit Ent­schlos­sen­heit durch und bestand dar­auf, die Reb­stö­cke nach dem Guy­ot-Ver­fah­ren zu erzie­hen und die Erträ­ge rigo­ros zu begrenzen. Damit zeigt er der Wein­welt seit 1980, dass ein gut gemach­ter Soave so gut sein kann wie ein jun­ger Chab­lis, mit dem Ansel­mis Wei­ne in der Tat viel Ähn­lich­keit haben, obwohl sie nicht aus Char­don­nay, son­dern aus den orts­ty­pi­schen Sor­ten Gar­ga­ne­ga und Treb­bia­no di Soave berei­tet werden. Ansel­mi besteht in sei­nen 50 Hekt­ar Wein­ber­gen (und in den Lagen sei­ner Ver­trags­win­zer, die wei­te­re 30 Hekt­ar bear­bei­ten) auf einer spä­ten, selek­ti­ven Lese mit bis zu einem Dut­zend Durch­gän­gen. So kann er sicher sein, abso­lut gesun­des und rei­fes Lese­gut zu ern­ten. Und schon sein San Vin­cen­zo, der Basis-„Soave“ Ansel­mis, ist ein Para­de­bei­spiel für das, was hier auf gro­ßem Maß­stab mög­lich wäre. Die Lagen-Wei­ne Ansel­mi Capi­tel Fos­ca­ri­no und Ansel­mi Capi­tel Cro­ce sind Pre­zio­sen für Lieb­ha­ber. Fos­ca­ri­no ist eine Cuvée von Gar­ga­ne­ga und Treb­bia­no, wäh­rend Cro­ce zu 100 % aus Gar­ga­ne­ga besteht – und im Bar­ri­que aus­ge­baut ist. Bei­de Wei­ne sind kör­per­reich, Fos­ca­ri­no ist geprägt durch sei­ne Gewürz- und Frucht­aro­men, wäh­rend Cro­ce das Eichen­holz anzu­mer­ken ist. Die­se bei­den gro­ßen Wei­ne zie­len auf Gour­mets, die zu unter­schied­li­chen Gele­gen­hei­ten in der Schatz­tru­he unter­schied­li­cher Wein­sti­le stö­bern wollen. Wor­über sich Rober­to Ansel­mi neben dem nach­hal­ti­gen Erfolg sei­ner Wei­ne vor allem freut: Er ist nicht mehr der ein­zi­ge Win­zer in der Regi­on Soave, der Qua­li­tät pro­du­ziert. Das macht auch ihm – und sei­nen Part­nern im Wein­han­del – das Leben etwas leichter.Mehr anzeigen
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08027331000624
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Nahrungsmittel, Getränke & Tabak > Getränke > Alkoholische Getränke

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